Monitoring Gesetzessammlung

BBl 2025 3233

CH - Bundesblatt

BBl 2025 3233

Eidgenössische Volksinitiative «Für den Schutz vor schädlicher Strahlung! (Millimeterwellen-Initiative)»

Eidgenössische Volksinitiative «Für den Schutz vor schädlicher Strahlung! (Millimeterwellen-Initiative)»

Vorprüfung

Die Schweizerische Bundeskanzlei,
nach Prüfung der am 3. Oktober 2025 eingereichten Unterschriftenliste zur eidgenössischen Volksinitiative «Für den Schutz vor schädlicher Strahlung! (Millimeterwellen-Initiative)», nachdem das Initiativkomitee sich am 11. September 2025 mit den drei verbindlichen Sprachfassungen des Initiativtextes einverstanden erklärt hat und bestätigt hat, dass die Texte definitiv sind, gestützt auf die Artikel 68 und 69 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1976 ¹ über die politischen Rechte, gestützt auf Artikel 23 der Verordnung vom 24. Mai 1978 ² über die politischen Rechte,
verfügt:
1.
Die am 3. Oktober 2025 eingereichte Unterschriftenliste zur eidgenössischen Volksinitiative «Für den Schutz vor schädlicher Strahlung! (Millimeterwellen-Initiative)» entspricht den gesetzlichen Formen: Sie enthält eine Rubrik für Kanton und politische Gemeinde, in der die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner stimmberechtigt sind, sowie für das Datum der Veröffentlichung des Initiativtextes im Bundesblatt, ferner Titel und Wortlaut der Initiative, eine Rückzugsklausel, den Hinweis, dass sich strafbar macht, wer bei der Unterschriftensammlung für eine eidgenössische Volksinitiative besticht oder sich bestechen lässt (Art. 281 StGB ³ ) oder wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung für eine Volksinitiative fälscht (Art. 282 StGB), sowie Namen und Adressen von mindestens sieben und höchstens 27 Urheberinnen und Urhebern der Initiative. Die Gültigkeit der Initiative wird erst nach ihrem Zustandekommen durch die Bundesversammlung geprüft.
2.
Folgende Urheberinnen und Urheber sind ermächtigt, die Volksinitiative mit absoluter Mehrheit zurückzuziehen:
1.
Meier Rebekka, Däderizstrasse 61, 2540 Grenchen
2.
Jakob Hansueli, Alte Bernstrasse 8, 3148 Lanzenhäusern
3.
Schlegel Peter, Güeterstalstrasse 19, 8133 Esslingen
4.
Ulrich Franz, Oberebersol 16, 6276 Hohenrain
5.
Schwander Pirmin, Mosenbachstrasse 1, 8853 Lachen
6.
Koller Richard, Landshutstrasse 8, 3315 Bätterkinden
7.
Zbinden Jonathan, Meikirchstrasse 23, 3042 Ortschwaben
8.
Sommer Andreas, Mauer 581, 3454 Sumiswald
9.
Trauffer - von Bergen Manuela, Hauptstrasse 281, 3855 Brienz
10.
Spitznagel Susanne, Reuenthalerstrasse 2a, 5311 Leuggern
11.
Bopp Tabea, Via Patocchi 34, 6644 Orselina
12.
Kullmann Samuel, Rainweg 1c, 3626 Hünibach
13.
Ruchet Vincent, Route de Salaz 28, 1867 Ollon
3.
Der Titel der eidgenössischen Volksinitiative «Für den Schutz vor schädlicher Strahlung! (Millimeterwellen-Initiative)» entspricht den gesetzlichen Erfordernissen von Artikel 69 Absatz 2 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte.
4.
Mitteilung an das Initiativkomitee: Millimeterwellen Initiative, 3000 Bern und Veröffentlichung im Bundesblatt vom 11. November 2025.
28. Oktober 2025 Schweizerische Bundeskanzlei Der Bundeskanzler: Viktor Rossi

Eidgenössische Volksinitiative «Für den Schutz vor schädlicher Strahlung! (Millimeterwellen-Initiative)»

Die Volksinitiative lautet:
Die Bundesverfassung ⁴ wird wie folgt geändert:
Art. 118 Abs. 2 Bst. d
² Er [der Bund] erlässt Vorschriften über:
d.
den Schutz vor nichtionisierender Strahlung; er sieht vor, dass Millimeterwellen-Frequenzen erst dann zu Fernmeldezwecken genutzt werden dürfen, wenn der Nachweis erbracht ist, dass die Nutzung keine schädlichen und lästigen Auswirkungen auf den Menschen und seine natürliche Umwelt zur Folge hat.
¹ SR 161.1
² SR 161.11
³ SR 311.0
⁴ SR 101
Bundesrecht
Eidgenössische Volksinitiative «Für den Schutz vor schädlicher Strahlung! (Millimeterwellen-Initiative)». Vorprüfung
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